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Erstmals findet 2002 die Vorarlberger Wiesenmeisterschaft statt. Bei diesem neuen Wettbewerb werden bunte, gepflegte Wiesen ins Rampenlicht gerückt, die ein wichtiger Bestandteil der Kulturlandschaft sind. Eine nachhaltige Bewirtschaftung schont die Lebensräume von Tieren und Pflanzen. Doch lange Zeit waren artenreiche Wiesen ein nur wenig beachtetes "Nebenprodukt" bäuerlicher Arbeit. Erst langsam wird die Bedeutung traditioneller Wiesen für Natur und Umwelt sowie für das Landschaftsbild bewusst. Die Wiesenmeisterschaft ist eine Möglichkeit für Bauern, ihre schönsten Mager- und Streuwiesen zu präsentieren und entsprechende Anerkennung dafür zu erhalten. Auch die breite Öffentlichkeit soll für die Landschaftspflege sensibilisiert werden, damit sie deren Wert und die dahinter stehende Arbeit zu schätzen lernt. Die Idee für die Wiesenmeisterschaft wurde in der Privatinitiative "Grünes Forum" geboren und stammt von Professor Georg Grabherr, der Obmann des Vorarlberger Naturschutzrat ist. Dieser hat das Ökologie-Institut mit der Durchführung des Wettbewerbs beauftragt, der zwischen Mai und September 2002 über die Bühne geht. Die Wettbewerb wird am 4. Oktober 2002 mit einer Auszeichnungsveranstaltung abgeschlossen. An eine Weiterentwicklung dieses erfolgreichen Pilotprojekt wird bereits intensiv nachgedacht. |
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aktualisiert am 28.5.2002 |
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