10 Jahre Fukushima

Lehren für Netzwerke atomfreier Städte und Regionen

Im März 2021 jährt sich der Unfall von Fukushima zum 10. Mal - ein trauriges Jubiläum. Umso wichtiger ist es, die Katastrophe nicht zu vergessen und auch weiterhin darauf zu drängen, dass Lehren gezogen werden. Diese Lehren betreffen nicht nur Verbesserungen der Reaktorsicherheit, sondern verlangen auch eine Überprüfung des Katastrophenschutzes und eine Vorbereitung auf die Phase nach einem schweren Unfall, also das Aufräumen, das Dekontaminieren, die Entsorgung kontaminierten Materials, und ganz generell die Bewältigung der veränderten Lebensbedingungen.
Europa ist voll mit alten AKWs, von denen viele demnächst noch dazu einer Laufzeitverlängerung unterzogen werden sollen. Es ist leider keinesfalls auszuschließen, dass Fukushima der letzte schwere AKW-Unfall war. Ganz im Gegenteil: Eine Studie von Wheatley et al aus 2016 rechnet vor, dass solch ein schwerer Unfall alle 60 bis 150 Jahre mit einer 50%igen Wahrscheinlichkeit auftreten kann; Unfälle wie der in Three Mile Island sogar alle 10-20 Jahre.
Europa muss sich also vorbereiten, einerseits durch die Arbeit für einen Atomausstieg, andererseits - bis es soweit ist - durch eine verbesserte Vorbereitung auf Atomunfälle.

In diesem Projekt organisieren wir am 12. März 2021 eine Veranstaltung, zu der wir europaweite Netzwerke von atomfreien Städten und Regionen einladen, darunter das Städtenetzwerk Cities for a Nuclear Free Europe (CNFE) und die Allianz der Regionen für einen europaweiten Atomausstieg.

Laufzeit: 2021.
Fukushima Landkarte

Kontakt

Tel: +43/6991/523 61 31
Email:

AuftraggeberInnen

  • WUA, David Reinberger

PartnerInnen

  • Patricia Lorenz

Infos