Christian Pladerer

Abfallvermeidung im österreichischen Lebensmittelgroßhandel
Die Studie „Abfallvermeidung in der österreichischen Lebensmittelproduktion“ ermittelte erstmals valide Zahlen zum Status Quo der Abfallvermeidung in der Lebensmittelproduktion mittels qualitativer sowie quantitativer Erhebungen.
Lebensmittelabfälle entstehen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – Landwirtschaft, Produktion, Handel, Gastronomie und Haushalte. Bis zur Erstellung dieser Studie gab es noch keine fundierten Daten zu Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion sowie zu bestimmten Entsorgungswegen in Haushalten (Eigenkompostierung, Kanal, …).
Im österreichischen Lebensmittelgroßhandel werden Lebensmittel im Umfang von rd. 8,5 Mrd. Euro umgesetzt. Der Wert der zugekauften Waren beläuft sich dabei auf circa 7,6 Mrd. Euro. Der Lebensmittelgroßhandel umfasst rd. 900 Unternehmen österreichweit und beschäftigt rd. 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. (Stand 2018)
Unternehmen des Lebensmittelgroßhandels setzen bereits Maßnahmen zur Lebensmittelabfallvermeidung und versuchen so effizient wie möglich zu arbeiten. Der Verderb an Lebensmitteln beträgt hier 0,3 % gemessen am Warenzukauf und ist bereits sehr niedrig. Allerdings entstehen immer noch 10.300 Tonnen vermeidbare Lebensmittelabfälle pro Jahr. Jedes Kilogramm an vermiedenen Lebensmittelabfällen hat ökologische und soziale Konsequenzen. Durch weitere Umsetzung von Maßnahmen gegen Lebensmittelabfälle können diese großteils vermieden werden.
Unsere Projektpartner waren der WWF und Kastner GroßhandelsgesmbH Nah & Frisch.
Die Ergebnisse der Studie können in der Broschüre „Abfallvermeidung in der österreichischen Lebensmittelproduktion“ nachgelesen werden.
Projektdauer
2018-2019
Leitung
Christian Pladerer
Umsetzung
gefördert von
Abfallvermeidungsförderung der Sammel- und Verwertungssysteme für Verpackungen
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