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Möglichkeiten der Markierung von geologischen Endlagern

Wie können geologische Endlager hochradioaktiver Abfälle für zukünftige Generationen markiert werden?

Die sichere Endlagerung hochradioaktiver Abfälle stellt eine essenzielle und komplexe technische, gesellschaftliche und kommunikative Herausforderung dar. Ein zentrales Element hierbei ist die Frage, wie geologische Endlager über Zehntausende von Jahren so markiert werden können, dass zukünftige Generationen vor den darin enthaltenen Gefahren gewarnt und zugleich das Wissen über ihre Existenz und Bedeutung bewahrt bleibt. Diese Herausforderung berührt naturwissenschaftlich-technische, semiotische, rechtliche und sozio-kulturelle Dimensionen gleichermaßen.

Der bisherige Forschungsstand zur Markierung des Endlagerstandorts zeigt, dass trotz internationaler Bemühungen zentrale Fragen offen bleiben:

  • Welche Materialien und Designs sind über geologische Zeiträume stabil?
  • Wie kann Verständlichkeit angesichts kulturellen Wandels gewährleistet werden?
  • Und inwiefern lassen sich Markierungssysteme sinnvoll mit anderen Strategien der Wissensbewahrung kombinieren?

Im Vorhaben wird der internationale Forschungsstand aufbereitet und im Hinblick auf die Situation in Deutschland bewertet. Neben der Recherche internationaler Fachliteratur ist für die Einordnung und Bewertung der Übertragbarkeit auf deutsche Verhältnisse auch ein Austausch mit der internationalen Fachcommunity wichtig.

Das Österreichische Ökologie-Institut ist Projektpartner, die Projektleitung liegt beim Öko-Institut. Auftraggeber ist das deutsche Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE).

Projektdauer

2026 – 2027

Leitung (ÖÖI)

Gabriele Mraz

Umsetzung

Gabriele Mraz

Projektleitung

Öko-Institut, im Auftrag von

Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE), DE

Links

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