Klimabündnis-Siedlung Bruck/Leitha

Neuer Impuls für die Umweltstadt

Um der Zersiedelung entgegenzuwirken und die Stadtentwicklung im Griff zu behalten ist Bruck an der Leitha vor einigen Jahren dazu über gegangen, Bauland zu horten oder gar zurückzukaufen. Gebaut werden darf nur noch unter strengen Auflagen. Die Kleinstadt im Osten Wiens, die ihre Energieerzeugung voll aus den erneuerbaren Ressourcen Windkraft, Biomasse und Nahwärme deckt, hat im Klimaschutzwettbewerb Niederösterreich Pläne für eine Modellsiedlung vorgelegt.
Diese Klimabündnis-Siedlung soll in Sachen Energieeffizienz, kurze Wege und Wohnqualität hohe Standards erfüllen. Die Wohnungen werden nicht Einheitsgröße haben, sondern unterschiedlichen Bedürfnissen entsprechen. Das Ökologie-Institut hat die an die Bauträger gestellten Qualitätskriterien erarbeitet und die Ausschreibung begleitet. Mit Baubeginn ist 2005 zu rechnen. Auf vier Hektar sollen etwa 160 Wohneinheiten entstehen. Eine ähnlich große Landreserve steht in Bruck an der Leitha schon bereit, falls die Wohnungen der ersten Klimabündnis-Siedlung rasch Käufer finden. Das Modell soll möglichst auch andernorts aufgegriffen werden.

Laufzeit: 2002.
Foto: Libelle&Silberfisch

Kontakt

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AuftraggeberInnen

  • Energiepark Bruck an der Leitha

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